CAMIGUIN ISLAND

Diese kleine (290 km², ca. 72.000 Einwohner), der Nordküste Mindanaos vorgelagerte Insel setzt einen besonderen Akzent in der Inselvielfalt der Philippinen. Camiguin gilt als eine der landschaftlich reizvollsten Inseln des gesamten Archipels. Dominiert wird die Landschaft von 7 Vulkanen (2 erloschene, 2 ruhende und 3 aktive). Der bekannteste und gefährlichste ist der Mt. Hibok-Hibok.
Die wirtschaftlich wenig bedeutende Insel lag in den vergangenen Jahrhunderten stets an der Peripherie bedeutender historicher Ereignisse. Zwar bahaupten alte Chroniken, daß sowohl Ferdinand Magellan als auch Miguel Lopez de Legazpi vor Camiguin ankerten, um ihre Trinkwasservorräte zu ergänzen, doch errichteten die Spanier hier erst gegen Ende des 17. Jahrhunderts eine größere Ansiedlung. 
Heute besitzt Camiguin Provinzstatus und gehört verwaltungsmäßig zu Nordmindanao. Wegen der fruchtbaren Vulkanböden bildet die Landwirtschaft den Haupterwerbszweig. Baknnt ist Camiguin vor allem für seine Lanzones-Früchte.
Wegen der vielen Naturschönheiten erscheint Camiguin geradezu prädestiniert für den Fremdenverkehr. Derzeit ist der Tourismus allerdings noch viel zu unbedeutend, um die Inselgesellschaft der Bauern, Fischer, Handwerker und kleinen Händler aus der Ruhe zu bringen. Beinahe schon legendären Ruf genießt die herzliche Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft der Camiguenos. Beste, weil trockenste Reisemonate sind März bis Mai.
Der kleine Ort Mambajao ist die Hauptstadt der Provinz und Ausgangspunkt für Inselerkundungen.
Ein Ausflug führt zu den etwa 4 km entfernten Katibawasan Falls. Die ca. 50 m hohen Wasserfälle stürzen in einen natürlichen, von ppiger tropischer Flora umgebenen Pool.
Von Mambajao aus problemlos zu erreichen ist auch die Esperanza Ardent Spring, eine heiße Quelle an den nördlichen Ausläufern des Hibok-Hibok-Vulkans. Die schwefelhaltige Termalquelle speist ein natürliches Bassin. Umkleidekabinen und ein kleines Restaurant sind vorhanden. 
White Island (ca. 2 km vor der Nordküste) ist ein winziges Eiland, das ausschließlich aus Sand und Korallen besteht. Ein idealer Badeplatz, aber leider kein Schatten.
Mt. Hibok-Hibok (1332 m), der aktivste Vulkan Camiguins, erhebt sich im Süden Mambajaos. Die bisherigen Eruptionen des als sehr unberechenbar geltenden Berges waren durch explosionartige Entladungen glühender Gase charakterisiert. Der bislang verheerendste Ausbruch ereignete sich ohne merkliche Vorwarung 1951 und forderte etwa 2.000 Menschenleben.
Bei frühzeitigem Aufbruch sind Wanderungen zum Vulkankrater und zurück an einem Tag möglich. Es ist unbedingt ratsam, vor einer Besteigung mit der PHILVOLC-Station aufzunehmen. Ohne geländekundigen Führer sollte man die Exkursion nicht unternehmen.
Eine Landstraße führt, immer in Küstennahe, um Camiguin herum. Eine Inselrundreise sollten Sie, ausgehend von Mambajao, entgegen dem Uhrzeigersinn durchführen, da Sie am Abend von Binone am ehesten wieder zu Ihrem Ausgangspunkt zurückkommen.
Schöne Badestrände (Cabuan-an Beach, Mahayhay Beach und Agohay Beach) finden Sie bereits wenige km westlich von Mambajao zwischen Kuguita und Agoho.
Außerhalb des Dorfes Naasag, am Fuße des inaktiven Mt. Vulcan (457 m), sprudeln in Strandnähe im seichten Meerwasser heiße Quellen.
Unweit von Catarman befinden sich die Tuasan Falls und die Sto. Nino Spring.
Guinsiliban
im Süden der Insel besitzt einen ca. 300 Jahre alten spanischen Wachturm.
Der Ort Binone ist der Hafen Camiguins. Etwas außerhalb liegt die kleine Tanguines Lagoon.
Von Binone oder Mahinog kann man sich zur Magsaysay Island übersetzen lassen.

 

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Secret Cove Beach Resort
Yumbing, Mambajao
Camiguin Island, Philippines